Mein Jakobsweg

Ich gebe es zu, auch ich gehöre zu denjenigen die durch Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“ angefixt wurden. Das war so um 2009 herum.

Da ein so langer Weg eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt habe ich mir diesen Weg als meine erste Maßnahme nach Eintritt in meinen Ruhestand vorgenommen.

Meine Wanderschuhe, Lederschuhe von Meindl aus der Identity Serie, das Leder aus der Gerberei Heinen in Wegberg

Einige Jahren habe ich mich nun vorbereitet, habe meine Ausrüstung beisammen und absolvierte seit November 2017 ein regelmäßiges Wandertraining, mehrmals wöchentlich ca. 15…25km. 

Mein Deuterrucksack ACT Lite 50+10, mein Schlafsack MOUNTAIN Phantom Spark, alles in der extra leichten Version, und natürlich mein Erkennungszeichen, die Jakobsmuschel

Anders als Hape Kerkeling habe ich mir gesagt: Der Jakobsweg beginnt an der Haustüre. So habe ich beschlossen den ganzen Weg zu gehen, von Ratingen, auf der Grenze vom Rheinland zum Bergischen Land, nach Köln, weiter den klassischen „Kölner Weg“ über Trier nach Le Puy, die Via Podiensis nach Saint-Jean-Pied-de-Port, dann den Camino Francaise über Pamplona, nach Santiago de Campostella und weiter bis zum Cap Finesterre, ca. 2700km, ca. 120 Tage.

Ursprünglich wollte ich mich, abhängig von der Wetterlage, irgendwann im Laufe des März 2018 auf den Camino machen. Bedingt durch ein sehr unglückliches, trauriges Ereignis im Dezember 2017 musste ich meinen Aufbruch leider verschieben und konnte mich erst im Juli 2018 auf den Weg machen.

Nach 97 Wandertagen und einem Ruhetag in Saint Jean habe ich Santiago am Donnerstag den 11. Oktober 2018 erreicht.

Ich habe auf der Seite https://josefrave.de/mein-blog regelmäßig über Vorbereitung und Reisefortschritt zu berichtet.

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