Den GoogleTranslater an seine Grenzen bringen

Doch dazu später.

Gleich nach meinem frühen Aufbruch nach Fenisterre, heute hatte ich rund 29km vor mir, es sind noch einmal vier Wandertage bis an mein Ziel, lief mir eine Gruppe Schottischer Jakobspilger über den Weg, traditionel gekleidet in Kilt im Clan-gerechten Tartankaro und mit Sporran, der vor dem Bauch getragenen Ledertasche.

Mich führte mein Weg in die von mir sehr geschätzte Herberge Alto da Pena, hier übernachte ich, trotz des langen Weges ab Santiago, schon zum dritten male. Hier sind die Abende immer etwas ganz besonderes wenn in großer Runde das Pilgermenue eingenommen wird. Meine Tischdame war Mei aus China, eine junge Chinesin aus dem Umland von Honkong. Jetzt kommt die Herausforderung an den Goggle-Translater, manches mal reichen die englischen Sprachkenntnisse einfach nicht aus, es wird einfach zu speziel. Sie ist begeisterte „Fernwanderin“ und war schon mehrfach in Europa, jetzt war es ihr zweiter Camino. Im schweizrich-französich-italienischen Alpengebiet hat sie schon längere Hochalpenwege begangen.

Zwei Tage vor Santiago, in Melide hatte ich eine Stehle mit asiatischen und europäischen Schriftzeichen Fotografiert. Hier konnte sie mir helfen. Japanische Schriftzeichen sind oft identisch mit Chinesisen Schriftzeichen, haben auch die gleiche Bedeutung, werden aber unterschiedlich ausgesprochen. Die Schriftzeichen auf dieser Stehle bezogen sich unter anderem auf den 88-Tempelweg in Japan, auch diesen war sie schon in Teilen gegangen. Ich hatte hier natürlich sogleich zu zwei Mitgliedern unsere Bruderschaft aus Düsseldorf Bezug die diesen Weg ebenfals schon gegangen sind.