Angekommen in Santiago

Angekommenin Santiago, Donnertag den 11.10.2018 kurz nach Mittag

Gestern, am Donnerstag, 11.10.2018 bin ich nach 94Tagen und rund 2692km auf dem Camino in Santiago angekommen. Eigentlich wollte ich erst heute am Freitag ankommen, aber ich war so aufgeregt und neugierig, dass ich in den letzten Tagen meine Etappenlängen mehr und mehr vergrößert habe.
Am Pilgerbüro in Santiago musste ich dann mit meinen müden Füßen noch 1 1/2 Stunden in der Schlange stehen, bis ich meine Urkunden bekam.
Selbst hier im Pilgerbüro staunte die Mitarbeiterin nicht schlecht, als ich ihr meinen Stapel Pilgerpässe präsentierte.

Meine Pilgerurkunde
Meine Urkunde die mir bestätigt das ich den Camino von Ratingen bis Santiago zufuss zurückgelegt habe, 2692 km.

Heute werde ich meine Rückreise organisieren und mich dann den Rest des Tages im Bereich der Kathedrale herumtreiben und hoffen, dass ich dort noch einige der Menschen wiedersehe, die ich in der letzten Zeit auf dem Camino kennenlernen durfte.

9 Antworten auf „Angekommen in Santiago“

  1. Du hast es geschafft, Josef! Herzlichen Glückwunsch zur Ankunft am ersten Etappenziel!

    Ja, Dein zweites Ziel, das Kap Finisterre, ist wirklich ein Muss!
    Auch, wenn Du nicht mehr erst durch das Fischen einer Jakobsmuscheln aus dem Meer beweisen musst, dass Du den irre langen Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela gegangen bist.

    Ich bin gespannt, was Du am Leuchtturm verbrennen wirst. Dieses Ritual soll ja den neuen Abschnitt im Leben markieren. Danach sei defacto ein Neuanfang möglich, denn das alte Leben sei dann sozusagen ausgebrannt…halt ausgelöscht.

    Ich wünsche Dir für den Start in Dein neues Leben alles erdenklich Gute und gaaaaaaanz viel Glück!!!

    Herzliche Grüße und bis bald – Brigitte

    1. Zu verbrennen habe ich nichts, die moderne Pilgerausrüstung besteht ja fast nur aus Kunstfasern, aber genau die sollte man ja nicht verbrennen.
      Aber ich habe mir die Tage einige neue Havannas besorgt. Davon werde ich eine unter dem Leuchtturm anzünden.
      Ansonsten hab ich neue Ideen und ein paar alte weiter konkretisiert. So wird mir auch im Ruhestand nicht langweilig.

  2. Manno! Rauchen ist doch nicht verbrennen!

    Du sollst ja auch nicht gleich Deinen ganzen Rucksack ins Feuer werfen….tzzzzzzz… Viele verbrennen ja ihre Schuhe oder Socken. Die sind meisten eh durch und haben einen gut bis nach Finisterre „getragen“. Schnürsenkel sind, so glaube ich, auch aus Baumwolle…

    Egal! Du wirst schon etwas finden, um das Ritual zu vollziehen, ja!

    1. Ein Paar Socken verbrennen wäre schon drin, denn die haben es wirklich hinter sich.
      Die Schuhe werden optisch aufbereitet und kommen zu Hause in meine Devotionalienecke, von oben sieht man ja nicht das die linke Sohle durch ist, habe seit ein paar Tagen nasse Füße, aber nach fast 5000km dürfen die Schuhe sich das herausnehmen.

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