Nach einem erholsamen Ruhetag in dieser interessanten Stadt Lugo gab es heute die letzte längere Tagesetappe, die kommenden Tage sind eher entspannte Kurzetappen.
Da einige Mitwanderer, die Etappenpilger, ihren Camino für dieses Jahr beendet haben und hoffendlich im nächsten Jahr fortsetzen können, andere die in der Hoffnung noch am Samstag eine Unterkunft zufinden oder gar ihre ganze Strecke schon vorgebucht haben, keinen Pausentag eingelegt haben, verändert sich so langsam die Zusammensetzung unseres Trüppchens, neue Kontakte werden geknüpft.
Morgen werden wir Melide erreichen, dort stossen wir auf den Camino Frances, der Hauptrute der Pilger, der Pilger die von Saint Jean Piet de Port über die Pyrinäen gekommen sind. Ab Azua kommen die Jakobspilger hinzu die den Küstenweg und den Camino del Norte gegangen sind.
Leider kommen dann auch diese „Möchtegernpilger“ hinzu die ab Saria nur die letzten einhundert Kilometer mitlaufen um sich dann zu Hause mit einer Pilgerurkunde schmücken zu können.
Da wird es voll auf dem Camino vor Santiago, bei der Unterkunftslage wird es spannend, gut das ich für Melide und auch bereits für Santiago vorgesorgt habe.
Nur noch 73km.

