Neueste Erlebnisse, Teil zwei

Zum Glück gibt es auch schöne Dinge zu berichten.
Gestern führte mich mein Weg durch die Klosterruine von San Anton. Eine kleine Landstraße führt direkt durch die Ruine. In diesem ehemaligen Pilgerhospiz wurden früher leprakranke Pilger betreut.

Auf der einen Seite der Straße befindet sich auch heute wieder eine Pilgeralberque, von der anderen Seite der Ruine schallte mir schon von weitem laute Musik entgegen. Hier hatte jemand in den Ruinen eine Bar eingerichtet und lockte mit der Musik die Jakobspilger an. Mit Erfolg. Auch ich kehrte, da es kurz vor Mittag war, ein. Hier traf ich auch Melanie wieder, wir kannten uns schon von der französischen Seite der Pyrenäen, man kann sich auf dem Camino einfach nicht aus dem Wege gehen.

San Anton, ein ehemaligs Pilgerhospitz für Leprakranke Pilger, heute eine Alberque auf der linken Straßenseite, eine Bar auf der rechten Straßenseite

So langsam füllte sich die Bar. Die Musik, die uns alle angelockt hatte, war ein Sampler bekannter Stücke im Celtik-Stil. Als dann Leonard Cohens „Halleluja“ lief, sang sofort die ganze Bar mit, nun ja, der Text ist ja auch recht einfach…es war eine wunderbare Stimmung.

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