Auf der Zielgeraden (Teil 1, sachlich)

…oder auf zum Endspurt, um es sportlich zu formulieren. In rund einer Woche, Freitag oder Samstag, werde ich Santiago, mein eigentliches Ziel erreichen. Ich werde versuchen, Santiago spätestens gegen Mittag zu erreichen, das ich ausreichend Zeit habe, eine Unterkunft zu finden, mir meine Pilgerurkunde ausstellen zu lassen und vor allem mir einen Platz für meine Rückreise zu reservieren.
Nach dem langen und langsamen Hinweg kann ich mich einfach nicht mit dem Gedanken an einen schnellen Rückflug und der damit verbundenen Hektik an den Airports gewöhnen. Ich habe mich für die Rückfahrt mit einem Fernbus entschieden. Es gibt hier noch eine alte Busverbindung nach Dortmund ins Ruhrgebiet über Düsseldorf. Vielleicht erinnert sich noch einer an die alten Touringbusse am Düsseldorfer Hauptbahnhof nach Barcelona, Madrid oder Lissabon, das waren die alten Gastarbeiterlinien aus den 1960 und 1970er Jahren, heute fahren diese Busse nach Santiago und transportieren Jakobspilger.
Ich hoffe, es wird hier mit der Buchung nicht zu spät, denn an einigen Tagen ist die Fahrt schon ausgebucht.
Nach zwei Tagen Santiago beabsichtige ich noch drei bis vier Tage bis nach Kap Finisterre, dem Ende der Welt, dran zu hängen, um dann endgültig, so um den 20…24.Oktober, meine Rückreise anzutreten.

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