Um mit dem alten Tom Hanks zu sprechen:

„Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weis nie was drin ist“

Vorgestern hatte ich noch optimistich getönt, ihr sollt euch nicht über meine kurze Tagesetappe wundern, diese war wegen des Tageszieles beabsichtigt.

Gestern war ich nach 17,9km so fertig das ich froh war eine Unterkunft zu finden und mich ersteinmal schlafen legen konnte. Ich war aber nicht der einzige der sich eine Auszeit genommen hatte. Einige meiner Wegbekanntschaften haben sich bereits in Santillana del Mar eine Auszeit gegönnt und einen Tag ausgesetzt um sich vom Starkregenwetter der letzten Tage zu erholen.

Aber nach meinem frühen Abbruch gestern war ich heute wieder bestens erholt und konnte „Gas geben“ . Dachte ich!

In meinem Beitrag von Vorgestern hatte ich es schon erwähnt, die meisten Pilger/Wanderer auf dem Camino nutzen keine Handbücher oder Kartenwerke mehr, sie nutzen eine Navigationssoftware in kombintion mit einer der vielen Camino-Apps die es inzwischen gibt.

Und heute kam es bei einem Vertrags-Provider zu einer großflächige Störung des Mobilen Internets…nicht alle waren davon betroffen, aber leider auch ich.

Glüchlicherweise hatte ich mir die wichtigsten Karten zur Offlinenutzung heruntergeladen so das ich über die GPS-Navigation immer noch wußte wo ich war und wohin ich wollte.

Mal sehen wie es morgen weiter geht. Hier in Spanien haben fast alle Bars längs des Weges ein offens WiFi wo ich mich zwischendurch einloggen, Mails und andere Daten abrufen kann.